*** Rezept zur Herstellung von Cremes ***, Bitte anklicken !

Artikelnummer: 18

*** Rezept zur Herstellung von Cremes ***, Bitte anklicken !

Kategorie: Für Cremes

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Beschreibung

Mehr Info zu Projekten mit Kindern finden sie hier:
http://www.hinterauer.info/kraut/vsrohrbach/vsrohrbach2008/index.htm

Auf dieser Seite findest du Zutaten die du brauchst !

rezept-fuer-creme

Cremen haben eine hohen Wasseranteil und sind wertvoll wenn wässrige Zutaten, wasserlösliche Zutaten oder ein hoher Anteil an Tinkturen verwendet werden sollen.

  • Basis für 100 Gramm, hoher Wasseranteil:
    40 Gramm Fett/Ölgemisch (z.B. Sheabutter, Nachtkerzenöl, Wildrosenöl ...)
    10 Gramm gehärtetes Palmöl als Emulgator (Emulgator-Tegomuls),
    50 Gramm Wasser
  • Für den Wasseranteil empfehle ich einen Zusatz von
    Harnstoff/Urea von 5 % (auf 100 Gramm Creme sind dies 5 Gramm),
    je nach Anwendung auch mehr.
    Dies speziell für eher trockene Haut.

Cremen werden 2-phasig hergestellt:

  • In einem Topf werden alle Fette und der Emulgator (gehärtetes Palmöl)
    zum Schmelzen gebracht
  • Im einem zweiten Topf das Wasser, Tinkturen und
    alle wasserlöslichen Zutaten erhitzt.

Mäßig erhitzen.
Beide Töpfe sollten in etwa die gleiche Temperatur im Bereich von 50 bis 65 Grad haben.
Anschließend werden beide Töpfe zusammengeschüttet und verrührt.
Eine Creme muss bis diese Körpertemperatur erreicht hat immer wieder gerührt werden, dies dauert nur wenige Minuten.
Umfüllen und beschriften und erst wenn die Creme völlig erkaltet ist verschließen.

Alternative: Beide Töpfe werden zusammengeschüttet und dann mit einem sauberen Stabmixer vermischt, ca. 1 Minute höchste Stufe. Die Creme wird dabei nicht dick, kann aber sofort in Cremetiegel gegossen werden, Deckel drauf (!), nach wenigen Stunden ist die Creme fertig und kann benutzt werden.

Die Konservierung ist ein wichtiges Thema bei der Cremeherstellung.
Das Wasser sollte abgekocht sein, die Arbeitsgeräte "sollten" mit 70 %igem Alkohol besprüht werden, auch die Cremetiegel und Deckel.

Die Konservierung erfolgt am einfachsten mit ätherischen Ölen:

Parabene führen wir als Bio-Shop keine, da diese gesundheitlich nicht unbedenklich sind, dagegen habe ich mich immer gewehrt, trotz wiederkehrender Anfragen, aber schon seit längerem kaum mehr eine Anfrage. Parabene sind im ?Hausgebrauch? nicht nötig, denn für den eigenen Bedarf ist eine Haltbarkeit von 3-6 Monaten ausreichend und dafür benötigt man keine Parabene.

Ich empfehle:

  • Ätherische Öle wie z.B. Rosengeranie, Salbei, Thymain, Lavendel, Teebaum stattdessen einzusetzen in einer bestehenden Duftmischung.
  • Das Wasser 3fach aufkochen.
  • Bei der Verarbeitung einen Stabmixer verwenden und NICHT kalt rühren.
  • Die Creme/Lotion heiß befüllen und den Deckel sofort drauf geben und auf den Kopf stellen (entgegen vielen anderen Anleitungen die aber unsinnig sind !)
  • Ggf. mit 70 % Alkohol alle Gefäße und Tiegel reinigen.
  • Bis zu 14% Alkohol dem Wasser zugeben, nur wenn absolut nötig.


Übermengen im Kühlschrank lagern.
Also erst erproben und dann Schritt für Schritt die Hygiene verbessern, wenn es nötig ist. Normalerweise ist abkochen, heiß befüllen und echte ätherische Öle ausreichend.

Als Spender für Cremes empfehle ich: Vakuumspender-weiss-100ml
Siehe Beschreibung (rotes Feld klicken), damit kann keine Verunreinigung in die Creme gelangen auch beim Gebrauch nicht.

Cremes haben eine Reifezeit von mehreren Tagen, erst dann erreichen sie ihre endgültige Konsistenz, vor allem dann, wenn Fette verwendet werden (z.B. Kokosfett, Sheabutter) die noch fest(er) werden.

Ich empfehle den Besuch eines Kurses im Stübener Kräutergarten:
http://www.hinterauer.info/kurstermine.htm

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Kunden-Tipps (1)

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5 von 5 tolles Grundrezept

Nach diesem Grundrezept habe ich mir eine Creme hergestellt. Sie ist sehr schön geschmeidg geworden. Würde das nächste mal allerdings weniger Fett und mehr Wasser nehmen. Anstatt Urea habe ich Hyaluron genommen. Jetzt werde ich mit meinen Experimenten beginnen.

., 25.01.2020
Einträge gesamt: 1

Mehr Info zu Projekten mit Kindern finden sie hier:
http://www.hinterauer.info/kraut/vsrohrbach/vsrohrbach2008/index.htm

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Cremen haben eine hohen Wasseranteil und sind wertvoll wenn wässrige Zutaten, wasserlösliche Zutaten oder ein hoher Anteil an Tinkturen verwendet werden sollen.

  • Basis für 100 Gramm, hoher Wasseranteil:
    40 Gramm Fett/Ölgemisch (z.B. Sheabutter, Nachtkerzenöl, Wildrosenöl ...)
    10 Gramm gehärtetes Palmöl als Emulgator (Emulgator-Tegomuls),
    50 Gramm Wasser
  • Für den Wasseranteil empfehle ich einen Zusatz von
    Harnstoff/Urea von 5 % (auf 100 Gramm Creme sind dies 5 Gramm),
    je nach Anwendung auch mehr.
    Dies speziell für eher trockene Haut.

Cremen werden 2-phasig hergestellt:

  • In einem Topf werden alle Fette und der Emulgator (gehärtetes Palmöl)
    zum Schmelzen gebracht
  • Im einem zweiten Topf das Wasser, Tinkturen und
    alle wasserlöslichen Zutaten erhitzt.

Mäßig erhitzen.
Beide Töpfe sollten in etwa die gleiche Temperatur im Bereich von 50 bis 65 Grad haben.
Anschließend werden beide Töpfe zusammengeschüttet und verrührt.
Eine Creme muss bis diese Körpertemperatur erreicht hat immer wieder gerührt werden, dies dauert nur wenige Minuten.
Umfüllen und beschriften und erst wenn die Creme völlig erkaltet ist verschließen.

Alternative: Beide Töpfe werden zusammengeschüttet und dann mit einem sauberen Stabmixer vermischt, ca. 1 Minute höchste Stufe. Die Creme wird dabei nicht dick, kann aber sofort in Cremetiegel gegossen werden, Deckel drauf (!), nach wenigen Stunden ist die Creme fertig und kann benutzt werden.

Die Konservierung ist ein wichtiges Thema bei der Cremeherstellung.
Das Wasser sollte abgekocht sein, die Arbeitsgeräte "sollten" mit 70 %igem Alkohol besprüht werden, auch die Cremetiegel und Deckel.

Die Konservierung erfolgt am einfachsten mit ätherischen Ölen:

Parabene führen wir als Bio-Shop keine, da diese gesundheitlich nicht unbedenklich sind, dagegen habe ich mich immer gewehrt, trotz wiederkehrender Anfragen, aber schon seit längerem kaum mehr eine Anfrage. Parabene sind im ?Hausgebrauch? nicht nötig, denn für den eigenen Bedarf ist eine Haltbarkeit von 3-6 Monaten ausreichend und dafür benötigt man keine Parabene.

Ich empfehle:

  • Ätherische Öle wie z.B. Rosengeranie, Salbei, Thymain, Lavendel, Teebaum stattdessen einzusetzen in einer bestehenden Duftmischung.
  • Das Wasser 3fach aufkochen.
  • Bei der Verarbeitung einen Stabmixer verwenden und NICHT kalt rühren.
  • Die Creme/Lotion heiß befüllen und den Deckel sofort drauf geben und auf den Kopf stellen (entgegen vielen anderen Anleitungen die aber unsinnig sind !)
  • Ggf. mit 70 % Alkohol alle Gefäße und Tiegel reinigen.
  • Bis zu 14% Alkohol dem Wasser zugeben, nur wenn absolut nötig.


Übermengen im Kühlschrank lagern.
Also erst erproben und dann Schritt für Schritt die Hygiene verbessern, wenn es nötig ist. Normalerweise ist abkochen, heiß befüllen und echte ätherische Öle ausreichend.

Als Spender für Cremes empfehle ich: Vakuumspender-weiss-100ml
Siehe Beschreibung (rotes Feld klicken), damit kann keine Verunreinigung in die Creme gelangen auch beim Gebrauch nicht.

Cremes haben eine Reifezeit von mehreren Tagen, erst dann erreichen sie ihre endgültige Konsistenz, vor allem dann, wenn Fette verwendet werden (z.B. Kokosfett, Sheabutter) die noch fest(er) werden.

Ich empfehle den Besuch eines Kurses im Stübener Kräutergarten:
http://www.hinterauer.info/kurstermine.htm