Zur Startseite www.hinterauer.info

        


Der Bericht 
von diesem Tag:
Bildbericht
sowie

Reportage in den VN


Ankündigung

Dr. Wolf-Dieter Storl - Ethnobotaniker und Kulturanthropologe
 
"Ein Tag im Stübener Kräutergarten"

Stüben 6, 6850 Dornbirn
 

Anfahrt

 

Buchempfehlungen

 

 

 

 
Termin: Samstag 5. Juni 2010
Dauer: 10:00 bis 17:00
Kosten: 100 Euro

Mittagspause: ca. 12:00 bis 13:00
Mittagessen im nahegelegenen Gasthaus "Dreiländerblick" (nicht im Preis enthalten)

Anmeldung und weitere Information bei:
Michael Hinterauer, michael@hinterauer.info oder 0043 664 123 1923.


Wolf-Dieter Storl wird mit uns den Garten beschreiten und aus seinem unerschöpflichen Wissen über Pflanzen, Rituale und Praktischem aus vergangenen Zeiten und der heutigen Zeit berichten, verpackt in seiner gekonnten Art Geschichten zu erzählen. 
Dabei finden die überwiegend heimischen Pflanzen im "Stübener Kräutergarten" besondere Beachtung. Sehr interessant für Alle die mehr über die Kräuter im eigenen Garten und in unserer direkten Umgebung erfahren wollen.
 

Die Anmeldungen werden in der zeitlichen Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt. Bei der Anmeldung bitte Name, Adresse, Telefon und Mail-Adresse angeben. Die Zusendung der Rechnung erfolgt umgehend und die Anmeldung ist bei Bezahlung innerhalb von 14 Tagen gültig und verbindlich. Eine Absage ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich, es sei denn aus der Warteliste ergibt sich ein Ersatzteilnehmer.

Bitte gutes Schuhwerk und sicherheitshalber Regenkleidung mitnehmen. Ist das Wetter sehr schlecht und kann der Tag nur eingeschränkt abgehalten werden, obliegt es Wolf-Dieter Storl den Kursbeitrag entsprechend zu reduzieren.
Es gibt keinen Ausweichtermin, der Tag findet in jedem Falle statt.

 

  
Zur Homepage von Wolf-Dieter Storl:  www.storl.de
Dr. Wolf-Dieter Storl Biografie
Wolf-Dieter Storl, geboren am 1.10.1942 in Sachsen, ist Kulturanthropologe und Ethnobotaniker. Als Elfjähriger wanderte er 1954 mit seinen Eltern nach Amerikan (Ohio) aus, wo er die meiste Zeit in der Waldwildnis verbrachte. Nach Grundschule und High School wollte er sich den Pflanzen widmen, schrieb sich als Botanikstudent an der Ohio State University ein, wechselte aber, vom Laborbetrieb angeödet, bald zur Völkerkunde (Anthropology). Nach dem Abschluss wurde er Assistent, dann Vollzeitdozent für Soziologie und Anthropologie an der Kent State University (Ohio). 1974 promovierte er als Fullbright Scholar zum Doktor der Ethnologie (magna cum laude) in Bern, Schweiz. Es folgten Lehrstellen am Institute for International Studies (Wien), am Rogue College (Oregon), am Seminaire pour la Formation de Socio-Therapeutes (Genf), als Gastdozent an der Universität Bern, als Visiting Scholar an der Benares Hindu University, als Lehrbeauftragter am Sheridan College (Wyoming). 
 
Es zog ihn immer wieder in ferne Länder, wo ihn besonders der Umgang der verschiedenen Kulturen mit der Natur interresierte. Die Reisen, sowie ethnographische und ethnobotanische Feldforschungen - in einer traditionellen Spiritistensiedlung in Ohio, in einer Camphill-Commune südlich von Genf, bei alteingesessenen Bauern im Emmental, bei Medizinmännern der Northern Cheyenne, bei Shiva Sadhus in Indien und Nepal - prägten sein Denken und fanden ihren Niederschlag in zahlreichen späteren Publikationen. Das erste deutschsprachige Buch, "Der Garten als Mikrokosmos" (als veränderte Neuauflage "Der Kosmos im Garten", AT-Verlag, 2001), eine "Blütenlese" seiner intensiven fünfjährigen Erfahrung als biodynamischer Gärtner, erschien 1984. 
 
Gärtnern, aber noch mehr die wilde, ursprüngliche Natur, die Wildpflanzen und Tiere, waren immer schon eine Quelle der Inspiration für ihn und formten seine Lebensphilosophie. Von den Cheyenne und anderen traditionellen Völkern in Asien und Afrika, sowie von den Überlieferungen und Erzählungen europäischer Bauern und Kräuterkundigen, erfuhr er viel über das Wesen der Pflanzen, über ihre "spirituellen" Dimensionen. Pflanzen sind für ihn nicht nur botanische Gegenstände, sondern haben,durch ihre Wechselbeziehung mit den Menschen, auch eine kulturelle, sprachliche, heilkundliche und mythologische Identität. Die traditionelle Pflanzenheilkunde der indigenen europäischen Waldvölker, der Kelten, Germanen und Slawen sowie des frühchristlichen Mittelalters, sind gegenwärtig sein Hauptinteressensgebiete. Diese Forschungen machen den Inhalt des Großteils seiner Bücher aus. Später kommen dann noch eher autobiographische Bücher hinzu, etwa, "Ich bin ein Teil des Waldes" (Kosmos 2005). Seit 1988 lebt er mit seiner Familie im Allgäu, streift durch die Wälder, gärtnert, schreibt Bücher und bietet einige Seminare an.