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Der Stübener Kräutergarten
im Jahreswechsel, Ende Dezember 2009

 
Zweimal war der Garten schon mit Schnee bedeckt
und es waren bereits frostige Tage.
Viele Kräuter sind standhaft und retten ihren
Samen in das neue Jahr um ihn im Frühling
freizugeben und für ihren Weiterbestand 
und Ausbreitung zu sorgen.
 
Salbeiblätter, wirken noch recht frisch, er ist wintergrün. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kennt er keinen langen Frost, übersteht diesen aber schadlos.
Der Dost mit Samenstand.
Das Heilingenkraut ist wie der Salbei wintergrün, seine getrockneten Samenstände sind bereits zerbröselt.
Die Zitronenmelisse, die kleinen schwarzen Kügelchen in den vertrockneten Blütenkelchen sind die Samen.
Wacholder
Beifuß, er verteilt unmengen von Samen ... und breitet sich jedes Jahr enorm aus.
Die Tollkirsche.
Sanddorn, seit heuer habe ich endlich "männlein und weiblein", somit hoffe ich im 2010 auf die erste kleine Ernte.
Eberraute, der Samen ist bereits verteilt. Oberirdisch stirbt die Pflanze scheinbar vollständig ab, dem ist jedoch nicht so, erst im Frühjahr werden die Ständel gekürzt und treiben erneut aus.
Hagebutten einer Wildrose.
Eibisch, so fragil die Stängel erscheinen mögen, überdauern sie auch große Schneelast, im nächsten Jahr wachsen drumherum 100te kleine Eibische, sofern man die Stängel und die Samen stehen lässt.
Eibisch (Sumpfmalve) hat es gerne feucht, vor allem der Samen zur Keimung und die Jungpflanzen zum gesunden Wachstum.
Johanniskraut, 1000e kleinste Samen.
Sonnenhut, er ist jetzt sehr "igelig", mit den Fingern und festem Druck können die Samen aus dem "Igel" herausgelöst werden.
Am Spuntloch dieses Eichenfasses machen sich ein paar Pflänzchen ihr Heim.
Muskateller-Salbei.
Ein Blick am Haus vorbei, durch etliche Stangen der zweijährigen Königskerzen hindurch. Die Rosetten der Pflanzen für das 2010 sind bereits überall sichtbar.
In meinem Regenwasser-Faß hat sich Laub verfangen, es ist wärmer geworden und der Eisblock ist jetzt nur mehr 10 cm dick ...
Die Waldrebe, sie sieht sehr tot aus, doch auch in ihr steckt leben, am Besten wird sie im Frühjahr zurückgeschnitten, das Einkürzen auf 30 cm wird empfohlen, ich kürze aber nur soweit ein bis ich wieder Saft in den Ranken finde, so bleibt sie meist über 100 cm hoch und hat einen tatsächlichen Startvorteil im neuen Jahr, ist rasch sehr groß und blüht zeitig.