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Besuch Rheinau bei Schaffhausen

Schon mehrere Male war eine Reise zum Markt in die Rheinau geplant, doch
wegen zu wenigen Anmeldungen kam die Reise 2 Jahr lang nicht zustande.
Etwas "frustriert" und voller Neugier wollte Agnes Faißt nun endlich
mal zu Sativa und Martin Ott in die Rheinau und nahm die Organisation
selber in die Hand. Mit Erfolg !
Hier ein kleiner Bericht über die Reise an der ich teilnahm.
 

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Auf dem Weg vom Bus zum Kloster
ein schöner Blick ...
 
Es ging durch die Weinhügel entlang des Rheins.
 
Entlang des Weges war mehrfach Rainfarn zu 
finden, eigentlich müsste man ihn grad "Rheinfarn"
nennen ...
 
Im Kloster der Hofladen mit Produkten aus den
Werkstätten.
 
Auf dem Markt gab es allerlei Interessantes
zu entdecken ... so auch eher selten zu 
findende Kräutersalz-Mischungen ...
 
... und ein Sortiment an "Rosenblüten"-
Produkten.
  
Für den Eintrittspreis von 10 Euro
durfte man ungehemmt alles verkosten ...
 
Der Markt war auf mehrere Standorte verteilt, 
insgesamt mehr als 50 Stände. 
 
Damit das Verkosten ungetrübt von Verkaufs-
Gesprächen ist, können die Produkte nur
im separaten Stadel gekauft werden.
 
Hier sind die Produkte sehr einladend 
angerichtet.
 
Auf dem Markt waren auch "Riesen"-Artischocken
zu finden, Bio-Hybriden, daran wird 
man sich wohl mehr und mehr gewöhnen
müssen.
 
Ein weiterer Stand der mir auffiel, Gelee aus 
allen möglichen Kräutern, so z.B. Mädesüß, 
Thymian, Rosmarin und viele mehr.
 
Der Klosterplatz selbst war mit einem 
großen Schirm überdach, das Wetter war
hervorragend, Sonne, blauer Himmel und 
ab und an eben ein etwas kühler Wind.
 
Auf einem der angebotenen Rundgänge wurde
die Saatgut-Gewinnung erläutert.
Hier ein Test mit dem überprüft wird ob
das Saatgut noch keimfähig ist. Dieser Test wird 
immer vor dem Verpacken von Verkaufstütchen 
gemacht.
 
Viele Gemüsesorten werden angebaut, über Winter
gelagert und im nächsten Jahr bis zur Blüte
stehen gelassen, so kann Saatgut geerntet werden.
 
Die Auswahl der Ergebnisse ist sehr wichtig, wie hier
am Beispiel einer Speisezwiebel die 3 völlig 
verschiedene Wuchsformen zeigt.
Die in der Mitte ist die vom Konsumenten 
gewünschte Form, wobei die anderen beiden
nach Meinung unseres Führers schmackhafter wären ...
 
Ein sehr kleiner Teil des über 140 (!) Hektar
großen Geländes. Die Sonnenblumen sind 
hochwüchsig von der Art her, allerdings erhalten
diese auch entsprechende Naturdünger-Gaben.
 
Dieser Trockentunnel ist ca. 50 m lang. In diesem
werden die geerntete Blüten- und Samenstände, und auch
Früchte (z.B. Bohnen am Strauch) zur Saatgut-
gewinnung getrocknet.
 
Wie schön ! Hier sieht´s aus wie in meinem
Kräutergarten. Alles wirkt eher "wild" und
ungepflegt, doch wächst hier Zucchini 
zur Saatgut-Vermehrung.
 
Kräftiger Kohlrabi und auch dieser wird
über Winter eingelagert und erneut
ausgepflanzt. 
 
Der Klosterkeller = Weinkeller
 
Martin Ott ist nicht nur Landwirt, sondern
auch Musiker, nicht nur Musiker sondern auch
treibende Kraft für mehrere Initiativen ...
  
Ich besuchte auch einen Vortrag des 
Parfumeurs "Willhelm", obwohl der noch recht
jung aussieht, ist er bereits seit 13 Jahren in
seinem Beruf und arbeitet zurzeit für Weleda.
 
Hier ein Auszug aus seinem Sortiment, er ist
in der Lage ca. 500 Düfte zu unterscheiden.
 
 
Er war recht spendabel und brachte auch teuerste ätherische Öle mit ...
  
Diese konnten wir auf Duftstreifen "verkosten".
  
Er bestätigte auch meine Frage und meine Rede in meinen Kursen:
Hochwertige ätherische Öle reifen nach, so hat Rosenöl den besten Reifegrad ab 5 bis 6 Jahren (!) alter,
daher sollte man ab und an das Verfalldatum einfach ignorieren ...
  

"On the road again" ging es dann wieder nach Hause.
Vielen Dank an Agnes für die schöne Reise und die problemlose Organisation !
 
 

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