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Besuch Rheinau bei Schaffhausen |
Schon
mehrere Male war eine Reise zum Markt in die Rheinau geplant, doch
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| Auf dem
Weg vom Bus zum Kloster ein schöner Blick ... |
Es ging
durch die Weinhügel entlang des Rheins. |
| Entlang
des Weges war mehrfach Rainfarn zu finden, eigentlich müsste man ihn grad "Rheinfarn" nennen ... |
Im
Kloster der Hofladen mit Produkten aus den Werkstätten. |
| Auf dem
Markt gab es allerlei Interessantes zu entdecken ... so auch eher selten zu findende Kräutersalz-Mischungen ... |
... und ein Sortiment an "Rosenblüten"- Produkten. |
| Für den
Eintrittspreis von 10 Euro durfte man ungehemmt alles verkosten ... |
Der Markt
war auf mehrere Standorte verteilt, insgesamt mehr als 50 Stände. |
| Damit das
Verkosten ungetrübt von Verkaufs- Gesprächen ist, können die Produkte nur im separaten Stadel gekauft werden. |
Hier sind
die Produkte sehr einladend angerichtet. |
| Auf dem
Markt waren auch "Riesen"-Artischocken zu finden, Bio-Hybriden, daran wird man sich wohl mehr und mehr gewöhnen müssen. |
Ein
weiterer Stand der mir auffiel, Gelee aus allen möglichen Kräutern, so z.B. Mädesüß, Thymian, Rosmarin und viele mehr. |
| Der
Klosterplatz selbst war mit einem großen Schirm überdach, das Wetter war hervorragend, Sonne, blauer Himmel und ab und an eben ein etwas kühler Wind. |
Auf einem
der angebotenen Rundgänge wurde die Saatgut-Gewinnung erläutert. Hier ein Test mit dem überprüft wird ob das Saatgut noch keimfähig ist. Dieser Test wird immer vor dem Verpacken von Verkaufstütchen gemacht. |
| Viele
Gemüsesorten werden angebaut, über Winter gelagert und im nächsten Jahr bis zur Blüte stehen gelassen, so kann Saatgut geerntet werden. |
Die
Auswahl der Ergebnisse ist sehr wichtig, wie hier am Beispiel einer Speisezwiebel die 3 völlig verschiedene Wuchsformen zeigt. Die in der Mitte ist die vom Konsumenten gewünschte Form, wobei die anderen beiden nach Meinung unseres Führers schmackhafter wären ... |
| Ein sehr
kleiner Teil des über 140 (!) Hektar großen Geländes. Die Sonnenblumen sind hochwüchsig von der Art her, allerdings erhalten diese auch entsprechende Naturdünger-Gaben. |
Dieser
Trockentunnel ist ca. 50 m lang. In diesem werden die geerntete Blüten- und Samenstände, und auch Früchte (z.B. Bohnen am Strauch) zur Saatgut- gewinnung getrocknet. |
| Wie
schön ! Hier sieht´s aus wie in meinem Kräutergarten. Alles wirkt eher "wild" und ungepflegt, doch wächst hier Zucchini zur Saatgut-Vermehrung. |
Kräftiger
Kohlrabi und auch dieser wird über Winter eingelagert und erneut ausgepflanzt. |
| Der
Klosterkeller = Weinkeller |
Martin
Ott ist nicht nur Landwirt, sondern auch Musiker, nicht nur Musiker sondern auch treibende Kraft für mehrere Initiativen ... |
| Ich
besuchte auch einen Vortrag des Parfumeurs "Willhelm", obwohl der noch recht jung aussieht, ist er bereits seit 13 Jahren in seinem Beruf und arbeitet zurzeit für Weleda. |
Hier ein
Auszug aus seinem Sortiment, er ist in der Lage ca. 500 Düfte zu unterscheiden. |
| Er war
recht spendabel und brachte auch teuerste ätherische Öle mit ... |
Diese
konnten wir auf Duftstreifen "verkosten". |
| Er
bestätigte auch meine Frage und meine Rede in meinen Kursen: Hochwertige ätherische Öle reifen nach, so hat Rosenöl den besten Reifegrad ab 5 bis 6 Jahren (!) alter, daher sollte man ab und an das Verfalldatum einfach ignorieren ... |
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"On the road again" ging es dann wieder nach Hause. Vielen Dank an Agnes für die schöne Reise und die problemlose Organisation !
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