| Seite 1 | Seite 2 |
| Vorherige Seite | hinterauer.info | |
|
Zu Besuch bei Günther
Huber, |
|
Kräuterkurse, Wanderungen, Kräuter-Shop !
|
![]() |
![]() |
|
| Aufzeichnungen
über jeden Bienestock sind wichtig, darin werden der Zustand des Volkes und auch die Aktivitäten des Imkers festgehalten. |
Das
Buch kann groß oder auch klein sein, je nach Vorliebe. Hier ein Paar aus Hard, das ihre Bienenstöcke bei Günther in Pension bringt, da sie selber in Urlaub fahren. Bienen brauchen Betreuung, vor allem im Frühling. |
|
![]() |
![]() |
|
| Die
Beute ist abgedeckt mit einem feinen Stoff der mit Bienenwachs getränkt wurde. So ersparen sich die Bienen einiges an Arbeit mit dem Verschließen des Stocks. |
Auf
der Wabe wuselt es recht ordentlich. Der braune Haufen ... das sind Bienen ! |
|
![]() |
|
|
| Günther
kann schon mit einem Blick vieles aus einer Beute und aus einer Wabe "lesen". |
Wenn
die Bienen im "Normalzustand" sind, ist es auch ohne Schutz gefahrlos möglich diese sehr nah zu betrachten. |
|
![]() |
![]() |
|
| Zwischen
den Rahmen erscheint es recht eng zu sein, doch das ist genau der Abstand den die Bienen benötigen um auf beiden Zwischenwänden unterwegs sein zu können. Ist der Abstand größer wird dieser Zwischenraum sofort von den Bienen verbaut. |
Hier
ein Rahmen aus der Nähe: Die großen Zapfen sind Brutzellen der Drohnen. Eine Drohne ist größer als eine Biene, das Ei ist nicht befruchtet (daher ist eine Drohne genetisch eigentlich ein Bruder der Königin). Die Drohne benötigt 24 Tage bis diese schlüpft. |
|
![]() |
![]() |
|
| Eine
Drohne in Nahaufnahme, sie hat keinen Stachel und lebt das Leben eines Paschas ... allerdings nur so lange sie benötigt wird, danach wird sie aus dem Stock entfernt oder gar nicht mehr eingelassen und unfähig sich selbst zu ernähren verhungern alle Drohnen. Im Bienenvolk haben die Drohnen auch eine "harmonisierende" Aufgabe in dem sie überall unterwegs sind und gute Laune verbreiten. *schmunzel* |
Die
Wabenzellen mit Deckel sind verschlossene Brutzellen, gut gefüttert entwickeln sich die Larven nun zur Arbeitsbiene. Eine Arbeitsbiene hat eine Entwicklungszeit von von nur 21 Tagen und im Sommer eine Lebensdauer von maximal 45 Tagen. Dann sie sind derart abgearbeitet, dass sie sterben. Bis zum 11. Tag kümmert sie sich um die Larven. Bis zum 17. Tag erzeugt sie Wachs, kümmert sich um den Wabenbau und trägt Futter herum. Bis zum 21. hält sie Wache am Flugloch. Danach fliegt sie aus und sammelt eifrig was es zu sammeln gibt, mit Erfahrung übernimmt sie auch die Aufgabe einer Kundschafterin und die letzten Tage ihres Lebens muss sie nur mehr Wasser organisieren. Tja, so ist´s im Tierleben, ARBEITEN BIS ZUM UMFALLEN. |
|
![]() |
![]() |
|
| Anders
sehen die verschlossenen Honigzellen aus, der Honig ist reif und wird nun luftdicht eingelagert. So hält der Honig fast ewig und stellt die Futter-Reserve für die Zwischenzeiten und den Winter dar, wenn, ja wenn, der Mensch nicht wäre und den Bienen den Honig raubt (daher auch der Name "Beute" für den Bienenstock) und den Bienen stattdessen Zucker, Fruchtzucker und Sirup für den Winter gibt. |
Der
Glanz in den Waben ist noch frischer nicht reifer Honig. Wenn ein Bienestock geöffnet wird, stürzen sich die Bienen entweder auf den "Angreifer" oder sie stürzen sich auf den eigenen Honig, fressen was das Zeug hält und versuchen so von ihrem Schatz zu retten was zu retten ist. Auch aus diesem Grund sollte eine Inspektion mit Bedacht gemacht werden, denn jedes Öffnen verursacht den Bienen "Stress". |
|
![]() |
![]() |
|
| Die
weißen Kringel in den Zellen sind Larven, ca. 5 bis 6 Tage alt, diese werden gehegt und gepflegt bis die Zelle verschlossen werden kann. Zuvor lagen die Larven 3 Tage als Ei in der Wabenzelle. |
Am
rechten Rand sehen wir ein paar dunkle Zellen, diese wurden schon mehrfach als Brutzelle benutzt, die Biene steckt in einem kleinen Häutchen und die dunkle Farbe ist dieses hauchdünne Häutchen. Eine Wabe kann jahrelang benutzt werden und muss nicht immer wieder neu gebaut werden. |
|
![]() |
![]() |
|
| Diese
Waben sind vorgesehen um sie zu reinigen. Aus dem Wachs werden neue Mittelwände gegossen. Die Biene erzeugt ihr Wachs selbst mit Drüsen am Unterbauch, dort werden kleine Plättchen abgesondert, 1.25 Millionen Plättchen ergeben 1 KG Bienenwachs. *wow* |
Der
rote Batzen am Bein einer Biene ist Pollen, diese Pollen benötigen die Bienen als Nahrung, vor allem für die Larven. Die Farbe ergibt sich aus der Art der Pflanze von der die Biene den Pollen gesammelt hat. |
|
![]() |
![]() |
|
| Die
Biene mit dem gelben Punkt am Rücken ist eine Königin. Eine Königin hat eine Entwicklungszeit von nur 16 Tagen, wird als Einzige mit Gelee Royal gefüttert. Sie begibt sich 1 x auf Hochzeitsflug und bewahrt 200 Million Samen in ihrem Körper, das reicht für ihr ganzes Leben. Sie kann über 2000 Eier am Tag legen - deshalb hat sie auch einen Hofstaat, d.h. etliche Bienen kümmern sich um die Königin, putzen sie und versorgen sie fortlaufend mit Nahrung. Sie lebt am längsten und wird mehrere Jahre alt. |
Ein
Bienenvolk zieht sich auch neue Königinnen. Diese schwärmen meist mit einer großen Zahl von Bienen aus. Man kann einem königinnenlosen Volk eine Königin geben oder gar einem Volk altersbedingt eine Junge zusetzen. Daher sucht der Imker nach den "Weiselzellen", darin wachsen die Königinnen, man entnimmt diese und kann sie in einen "Zuchtrahmen" geben. |
|
![]() |
![]() |
|
| Einige
Bienen kümmern sich um diese Reihe von Königinnen-Larven. |
An
diesem Tag kam dann doch noch die Sonne hervor und die Bienen waren begeistert, flogen was das Zeug hielt ... |
|
![]() |
![]() |
|
| Wir
wurden auch gefüttert, bekocht von Magdalena, der kleinen Tochter von Günther ... |
Bei
Günther gibt es schon in Bälde wieder den "Bienenstammtisch" in diesem extra gebauten heimeligen Häuschen .. |
|
|
||
| Seite 1 | Seite 2 |