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Zu Besuch bei
Günther Huber, |
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| So
sieht eine "Einraum"-Beute aus. Beute klingt nicht grad nett, stammt der Name doch vom erbeutetem Honig. |
Eine
andere Form der Beute ist die "Magazin"-Form. Diese Form wächst in die Höhe, da je nach Bedarf ein weiteres Magazin aufgesetzt werden kann. Bienen brauchen Platz, für ihre Brut, ihre Männer (Drohnen) und den Honig ! |
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| Wie
man sieht ist Günther gut gerüstet ... |
Diese
kleine Beute ist ein Schwarm. Bienen "schwärmen", d.h. sie teilen sich wie es Mutter Natur vorgesehen hat. Mit der alten Königin verlassen 1000e ihren Stock und suchen sich ein neues Zuhause, sobald es im Stock zu eng wird und auch eine junge Königin den alten Stock übernimmt. Diesen Zeitpunkt kann ein Imker erkennen und die Königin frühzeitig umsetzen. |
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| Da
der "gefangene" Schwarm sich zuerst neu organisieren muss und somit noch im Stress ist, bekommen die Bienen Zucker-Sirup als Nahrung und sind somit etwas entlastet. |
Das Flugloch ist "lebendig" ... |
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| Diesen
Bienenstock hat Günther in tagelanger Arbeit selbst geflochten und mit Lehm verputzt. Diese Form entspricht der "wesensgemäßen" Bienenhaltung, da die Bienen gerne rund bauen - wenn sie dürfen. |
Dies
ist ein Teil des Aufsatzes, der auch für den Korb als Erweiterung notwendig ist. Hier kann man gut die aufwändige Arbeit erkennen. |
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| Was
der Imker so braucht - einen Smoker ! |
Hier
die kleinere Form. Mit dem Rauch werden die Bienen beruhigt, besser gesagt, sie werden davon abgehalten den Imker anzugreifen, wenn er den Bienenstock öffnet. Keine Sorge, die Bienen sind meist friedlich, doch man weiß nie und zum eigenen Schutz sollte der Smoker immer schon am Rauchen sein ... |
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| Wer
nicht alleine auf den Rauch vertrauen will, der kann sich auch mit Overall, Handschuhen und Haube zusätzlich schützen. Ich war an diesem Tag die ganze Zeit mitten unter Bienen und hatte keinerlei Schutzkleidung getragen. Kein einziges Mal wurde ich gestochen. Die Bienen waren wohl gut gelaunt ... |
Die
Rahmen, auch Mittelwände genannt, werden vom Imker für die Bienen gegossen. Dies erspart den Bienen viel Arbeit, denn für 1 KG Bienewachs müssen die Bienen 6 KG Honig sammeln, 6 KG Honig entspricht in etwa 18 KG Nektar den die Bienen sammeln müssen. Die Biene erzeugt ihr Wachs selbst mit Drüsen am Unterleib. Tja, was soll ich sagen, Bienen haben kleine Mägen und müssen oft fliegen ... |
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| Das
ist kein Käselaib, sondern ein Laib aus Bienenwachs. Dieser Laib besteht aus alten geschmolzenen Waben und wird somit gereinigt und ist bereit für die Wiederverwendung. |
Mit dieser Mittelwandgießform werden die Waben mit Struktur versehen. |
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| Die
Mittelwand wird auf den Draht gelegt und mit Trick-17 über den Strom einer Batterie mit den Drähten verschmolzen. |
Trotzdem
haben die Bienen noch genug zu tun, links eine gegossene Wabe und rechts eine Wabe die von den Bienen ausgebaut wurde. |
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| Hier
ein Futtermagazin, je nach Witterung und Jahresverlauf benötigen die Bienen Nährstoffe, weil die Natur zu wenig anbietet. Damit das Volk gesund und kräftig bleibt muss der Imker auch dies beachten. |
Auch
hier eine gute Idee von Günther zu finden, die kleine Klappe erlaubt den Bienen den Zugang zur gesamten Fläche des Futtermagazins und so können sie alle Reste aufessen. |
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| Eine
weitere nützliche Innovation von Günther: Der Bienenbesen Wenn der Honig geschleudert werden soll, müssen die Bienen zuerst von den Waben entfernt werden, dies schonend mit diesen "Wedeln", einfach die Wabe hineinstecken und die Bienen landen in der Auffangschublade und können in ihren Stock zurück gebracht werden. |
Dieses Eisen erleichtert manches ... |
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| ...
denn damit lassen sich die Magazine auseinander drücken und auch die Rahmen können damit gelockert werden. |
Die
Magazine können durch den Wabenbau verklebt sein. Weiter geht es auf der Seite 2. |
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