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"Gleggen" im Dornbirner Ried
und der Brachvogel

 
Durch jahrelangen sorgsamen Umgang mit den Flächen im Gleggen entstand
ein schützenswertes Gebiet. 
Der Dank gebührt den Landwirten
die umsichtig mit ihren Feldern umgegangen sind.
So ist ein Gebiet entstanden in dem bodenbrütende Vögel noch
eine Chance haben ihr Brut aufzuziehen, denn durch zu frühes und zu häufiges
Mähen werden ansonsten die Gelege zerstört oder gar Jungvögel getötet.
Nun wurde das Gebiet "Gleggen" unter Schutz gestellt und in der Zeit 
von März bis zum Mähen im Herbst ist das Betreten für ALLE verboten.
Daher wurden Wege beschildert die nach wie vor begangen werden dürfen.

Ich war auf Einladung von Ferdinand Weinstabl, Obamnn der Naturwacht Dornbirn, dabei.
  

 

Kurstermine

 

Treffpunkt war beim "Sender-Parkplatz", über die
Brücke beim Sender und dann nach rechts
befindet sich das Gebiet Gleggen.
 
Jutta Soraperra, die Schutz-Beauftragte,
gibt den Teilnehmern eine Übersicht.
Gleggen ist der untere Teil, gelb/grün markiert.
  
Eine Aussicht auf das Gebiet, entlang des 
Koblacher Kanals.
 
Als "Anzeiger" über den Zustand von Flächen
dienen auch Wildvögel, denn deren Vorkommen
zeigt an wie weit die Flächen kultiviert sind
bzw. wie diese genutzt werden. So ist hier eines
der wenigen Gebiete an dem der Brachvogel 
überhaupt noch seinen Bestand sichern kann.
 
Nun können wir uns das Ausmaß des
Gebietes vor Ort ansehen.
 

 

Kurstermine

 Kräuterkurse, Wanderungen, Kräuter-Shop !

 

Natürlich schaue ich als Kräuter-Kundiger auch
nach links und rechts in diesem Gebiet auf den Boden 
und finde ein Büschel mit Herbstzeitlosen die
im ganzen Gebiet häufig vorkommen.
 
Der Übergang vom Boden zu den Blätter zeigt 
sehr gut, dass wir es hier ganz bestimmt
nicht mit Bärlauch zu tun haben.
Auch das Mädesüß kommt häufig vor,
es hat einen angenehmen süßen Duft.
 Ganz typisch die kleinen Blätter zwischen
den Großen.
 
Eine Sumpfdotterblume mitten in der Wiese
zeugt von eher feuchtem Boden an dieser Stelle.
 
Die Riedgräben dienen der Entwässerung, ohne diese 
würden wir hier im Sumpf stehen. Die Gräben
werden alle 5 Jahre saniert, sprich, maschinell
neu gegraben und somit erhalten.
 
Ich entdecke ein ganzes Meer von
Herbstzeitlosen.
 
Fußgänger und Reiter werden mit
diesen Schildern auf den richtigen
weg geleitet.
 
Eine noch sehr junge Rossminze.
 
Ein Gemisch aus Herbstzeitlosen und
Schlüsselblumen.
 
Die Wege sind recht großzügig.
 
Die Ufer des Koblacher Kanals 
werden leicht abgesenkt.
 
Auf der anderen Seite üppige Vegetation.
 
Labkraut im Detail.
 
Ein schöner idyllischer Riedgraben.
 
Mit Fortsetzung unter dem Weg hindurch in den Kanal.
Der Kanal sammelt das Wasser aus den Riedgräben und
ist ebenfalls von Menschenhand geschaffen.
 
Die Gruppe auf dem Weg in das Gebiet hinein.
 
Eine andere Wiese, voll mit Schaumkraut.
 
Ein Wiesen-Schachtelhalm kurz vor dem Entfalten.
 
Saftige junge Schafgarben.
 
Mit meiner äußerst bescheidenen Kamera, 
gelang es mir trotzdessen einen Brachvogel 
zu fotografieren.
 
Es war ein schöner sonniger Tag.
 
Paul - der Hund.
 
Nelkenwurz.
 
Taubnessel, vermutlich eine Gelbe.
 
Farn am Ausrollen.
 
Der einzige Bärlauch den ich fand.
 
Gut zu sehen, der völlig andere Übergang von der Erde 
zu den Blättern, die Bärlauch-Blätter haben 
einen gut sichtbaren Stiel.
 
Ein Schachtelhalm etwas weiter entwickelt
als der Vorige.
 
Ein Graben voller Mädesüß,
noch sehr jung. Im Frühsommer werden seine
weißen Blüten im Wind wackeln.
 
Selten zu sehen in meiner Umgebung, 
die Knoblauchrauke !
 
Auch die Knoblauchrauke hat einen Geruch 
und Geschmack nach Knoblauch.
 
Eine Sumpfdotterblume wie man sie kennt ...
Die Weite des Gleggen.
 
Riesige Felder.
 
Der Rundgang dauerte 2 1/2 Stunden.
Ich war überrascht über die Ausdehnung des Gebietes, wobei wir 
nur die Hälfte umrundet haben.

Bleibt zu hoffen, dass dieses Gebiet weiterhin bestmöglichst erhalten bleibt.