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Gartenrundgang Juni 2008
Andorn

Hier nochmals der Andorn an anderer Stelle, blühend.

Fingerhut

Schön anzusehen, wirkt herzstärkend, doch für eine Anwendung viel zu gefährlich, da hochgiftig.

Zitronenmelisse

Als Gewürz, als Tee oder frische Blätter in kaltes Wasser als Erfrischungsgetränk im Sommer.

Melisse, auch die Zitronenmelisse, wirkt beruhigend und wird gerne mit Baldrian und Hopfen verwendet. Wirk auch bei nervös bedingten Kopfschmerzen.

Johanniskraut

Schon recht früh in der Blüte, allerdings nur an dieser Stelle, am 8. Juni.

Neben dem bekannten Rotöl zur Massage auch als Tee vor allem bei leichter Herbst- oder Winterdepression. Wer schon Medikamente nimmt, sollte auf die Wechselwirkungen achten.

Pimpinelle 

Hier noch ein Foto der Sanguisorba minor, mit Samenstand.

Storchschnabel

Hier der stinkende Storchschnabel, erkennbar an der Größe und an der rötlichen Farbe der Stängel. Wir sehen die Blüte und den Samenstand, der Samenstand hat die Form eines "Kranichschnabels", die Bezeichnung Storchschnabel stammt aus einer falschen Übersetzung.

Vielfälige Anwendungsmöglichkeiten, daher auch der Name "Ruprechtskraut", abgeleitet vom heiligen Ruprecht.

Karotte

Eine wilde Karotte, keine gelbe Rübe, denn die Wurzel ist weiß und eher klein. Die gelbe Rübe ist eine Zuchtform dieser Pflanze.

Edelweiss

Noch nicht wirklich erkennbar, fehlt doch die so charakteristische Blüte.

Mit Milch und Honig gekocht gegen Bauchschmerzen.

Guter Heinrich

Unser heimischer Spinat ! Wuchs und wächst immer noch gerne rund um Alphütten und war der Älpler Spinat. Hier kurz vor der Blüte.

Gegessen wir er zeitig noch blühend, mag gerne Humus.

Die Blüten dünsten wie Brokkoli, die Stängel wenn sie lang und dicker sind wie Spargel.

Viel Vitamin-C und Eisen. 

Spitzwegerich

Recht einsam und verlassen, nicht ganz seine Art. Als Hustensirup oder bei leidigen Hautveränderungen.

Für frische Wunden blutstillend.

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