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Gartenrundgang Juni 2008
Die Jahre 2007 und 2008 waren geprägt von Grabarbeitung um und auf meinem Grundstück. So wurde fast mein gesamtes Grundstück und damit mein Kräutergarten ein Opfer von Bagger und Schaufel. 

Viele Kräuter, gepflanzte und von selbst eingesiedelte, konnte ich retten. Einige nur in Form von Samen. Durch Zukäufe von Pflanzen und Samen habe ich im 2008 meinem Garten eine neue Dimension verliehen. Die Kräuterbereiche sind nun auf ca. 200 bis 300 m2 angewachsen. Das Gesamtgrundstück mit Haus und Yogaplatz ist 1.400 m2 groß, so sind die Kräuterbereiche nun bestimmend.

 

Jungpflanzen die noch auf ihren Einsatz im Kräutergarten warten. Gut Ding, braucht Weile.

Ich hatte ca. 300 Jungpflanzen gesät. Wegen der zeitlichen Verzögerung der Aussaat, verbrachten die Kaltkeimer 2 Wochen im Kühlschrank, bis auf wenige kamen alle zur Keimung.

Alant

Der Alant zeigt erste Ansätze zur Blüte. Die Wurzel eignet sich sehr gut für eine Hustentinktur oder für eine Salbe gegen Ekzeme.

Meisterwurz

Der Meisterwurz zeigt sich recht groß, sein neuer Platz scheint ihm zu gefallen.

An der linke Seite "Wilde Rauke".

Beides sind Pflanzen mit Bitterstoffen.

Mauerpfeffer

Auch hier erste Ansätze zu den leuchtend gelben Blüten.

Im Hintergrund noch etwas Gundelrebe.

Borretsch

Er hat sich heuer vor der Mauer seinen Platz gesucht. Ich hoffe er sämt sich auch im nächsten Jahr wieder von selber aus.

Ausser den Samen sollte man die Pflanze nicht verwenden. Borretschöl wäre ein sehr gutes Hautpflegeöl, allerdings ist recht schwierig zu bekommen.

Im Vordergrund Andorn, im Hintergrund Goldmelisse, umgeben von ein paar Margeriten.
Hier der Andorn etwas größer. Er mag magere Böden, eher trocken und ist an sich vom Aussterben bedroht. Neben seiner Heilwirkung ist auch dies ein Grund einen Platz für ihn zu haben. Ich habe 2 Plätze für ihn gewählt an denen er seinen Samen am Wegesrand in den Kies rieseln lassen kann. Mal sehen wie lange es dauert ...
Franzosenkraut

Ein beständiger Gast in meinem Garten, sämt sich selber sehr eifrig aus und wächst wirklich überall, ob trocken oder feucht, Hauptsache es darf sich breit machen. Für die Dezimierung wartet man am besten bis kurz vor die Blüte, denn dann ist die gesamte Pflanze inklusive Wurzel sehr leicht auszureissen.

Als alternative kann man die Jungpflanze auch für ein Kochgemüse verwenden, welches recht aromatisch schmeckt.

Färberkamille kurz vor der Blüte

Eine meiner Lieblingspflanzen in Bezug auf Blüte und Ausbreitung. Sie blüht vom Juni bis zum Frost und sucht sich die originellsten Plätze um zu wachsen, ähnlich unbekümmert wie der Löwenzahn.

Sie eignet sich vor allem zum Färben.

Kornblume / Flockenblume

Wo die Färberkamille sich wohl fühlt, da ist die Kornblume auch nicht weit ... sofern ihr Samen den Weg dorthin schafft.

Sie kann äusserlich bei Hautreizungen Verwendung finden.

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