Miriam und Thomas Feuerstein, Dornbirn, Eschenau
Verbesserung der Grundfutterqualität

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Saubere Ernte Auf eine saubere Ernte achten:
  • Futterverschmutzungen vermeiden
  • Schnitthöhe von mind. 5 cm einhalten
  • „Abschleppen“ von evtl. vorhandenen Maulwurfs-/Wühlmaushügeln
  • Mäh- und Erntegeräte sorgfältig einstellen und kontrollieren
  • Möglichst gut abgetrocknete Bestände mähen

Bei der Konservierung und Fütterung achten auf:

  • Saubere Futtertröge
  • Heulager reinigen vor Einbringen
  • Bei „Heulage“ darauf achten, dass keine Nacherwärmung stattfinden kann (zu trocken einsilieren, zu geringe Verdichtung, zu späte Balleneinwicklung, Undichtheit der Schutzfolie)
Nachhaltiger Wiesenbau ... Um gutes Grundfutter zu erzeugen ist es wichtig, nachhaltigen Wiesenbau zu betreiben und auf ausgewogen zusammengesetzte Wiesenbestände (2/3 Gräser, 1/3 Klee und Kräuter) zu achten – wobei sich bei den Pferden der Klee auf einen sehr geringen Anteil beschränken muss).
  • Gräser sind die wichtigsten Futterpflanzen: sie bilden eine dichte Pflanzendecke, sind ertragreich und können verlustarm geerntet werden
  • Das richtige Gras am richtigen Ort (für unsere feuchten Standorte und
    Nutzungsart werde ich es mit Wiesenrispe und Wiesenfuchsschwanz
    versuchen)
  • Eine dichte Pflanzendecke ist konkurrenzstark und verhindert das übermäßige Gedeihen von Klee und Kräutern
  • Unkräuter können mit der Wuchskraft ökologisch angepasster Gräser unterdrückt oder verdrängt werden. Hartnäckige Unkräuter, z. B. stumpfblättriger Ampfer, lassen sich erst dann erfolgreich bekämpfen, wenn konkurrenzstarke Gräser vorherrschen
  • Vermeidung des Befahrens/der Beweidung von Grünlandflächen bei feuchtnassem Bodenzustand

 

Resumee Da wir den „Vorteil“ haben, nicht auf Milchleistung angewiesen zu sein, sehr wohl aber auf Tiergesundheit und sportliche Leistung, werden wir hier Versuche machen, welche Gräserzusammensetzungen für uns am besten geeignet sind.