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Heckenlandschaften erfüllen auch heute noch wichtige Aufgaben: Windschutz: Hecken vermögen die untersten Schichten derart zu bremsen, dass der Ertrag im Gemüseanbau auf das 3fache steigen kann.
Bodenfeuchtigkeit: Geht der Wind frei über ungeschützte Stellen so steigt die Verdunstung der Feuchtigkeit im Boden an. Auch fällt der Tau nur in ruhiger Luft.
Kohlensäure: Die Ausatmung des Mutterbodens wird ohne Windschutz hinweg geblasen und steht somit den Pflanzen zur Aufnahme nicht mehr zur Verfügung - ein Verlust an natürlicher organischer Düngung.
Nützlinge: Hecken sind die Heimat der Nützlinge - Igel, Wiesel, Singvögel und in höheren Bäumen auch Bussard und Falke. Schädlinge wie Feldmäuse, Wühlmäuse, Maikäfer, Heuschrecken und Maulwurfsgrillen leben nicht in den Hecken.
Die Freibrüter, als größte Isektenvertilger, fliegen aber nicht weiter als 50 m über freies Feld.
Ackerunkräuter: Diese sind Lichtpflanzen und gedeihen niemals im Gehölz.
Landschaftsbild: Eine riesige Weidefläche oder ein blühendes Meer von Sonnenblumen bis an den Horizont mag seine Faszination haben, aber noch ist unsere Vorstellung von gesundem Land von Bächlein, Hecken und Baumgruppen geprägt
die diese Landschaften unterbrechen und unterteilen, diesen Anblick sollten wir uns bewahren.
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