Besuch beim Demonstrationsbetrieb von Sepp Braun in Freising bei München

hinterauer.info


Zurück zum Start

 

  Nach kurzer Fahrt kamen wir in Freising an. Wir waren eine kleine Gruppe, bunt gemischt, mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
In seinem neuen Raum für Vorträge, Seminare und Gastronomie wurden wir von Sepp begrüßt.
Danach ging es ab in den Stall. 

Ein Laufstall, mit Strohauflage.

  Gut durchlüftet, ohne Zugluft und Zugang ins Freie.

Gefüttert wird ganz ohne Kraftfutter, nur mit Heu.

  Die Kühe habe ausreichend Platz um es sich gemütlich zu machen.
  Die Kälber kommen bereits nach wenigen Tagen in einen eigenen Bereich.

Mutterkuh und Kalb haben Sichtkontakt.

Fütterung mit Milch.

  Gegen Fliegen und für den eigenen Vorteil haben sich Schwalben im Stall angesiedelt, insgesamt über 40 Nester !
  Das Steinmehl.

Steinmehl wird auf dem Boden im Bereich der Fütterung gestreut, täglich 1 Schubkarre voll !

Dadurch gelangen Mineralien über den Mist wieder auf das Feld.

Sepp verweist auch darauf, dass er damit die Geruchsentwicklung im Stall stark verringern konnte.

  Die Kühe erhalten keine Klauenpflege !

Die Klauen nützen sich auf natürlich Art und Weise auf dem leicht rauen Boden ab.

Das Durchschnittalter der Kühe beträgt 8 (acht !) Jahre.

  Hier der Mist vor der Verarbeitung.
  Sepp hat über 20 Ha Grasland und Weidefläche.

Das angetrocknete Gras wird mit Warmluft getrocknet.

Die Lagerkapazitäten sind mehr als er selbst benötigt. Seine Planung sieht vor das Heu einer dieser Kammern jährlich verkaufen zu können.

  Hier sind wir im Luftaufbereiter der Trocknungsanlage.

Das Heu liegt auf einem Rost und wird von unten mit warmer Luft getrocknet. Eben so die Hackschnitzel für die Hackschnitzel-Heizung.

  Dies ist der Holzvergaser.

Darin wird das Holz ausgegast. Das Gas gelangt über die entsprechenden Leitungen ...

  ... in seinen Generator bzw. in den Gas-Verbrennungsmotor mit dem der Generator angetrieben wird.
  Die viereckigen Öffnungen im Dach sind die Zufuhr von Luft unter das Dach, dort wird die Luft vorgewärmt, häufig sogar ausreichend erwärmt bevor sie über Wärmtauscher in das Heu eingeblasen wird.

Temperaturen von 30 Grad der Dachluft sind dafür bereits ausreichend, ohne weitere Energiezufuhr.

  Der Stall von Außen betrachtet.

Die Kühe haben freien Zugang zu den verschiedenen Bereichen.

  Dies ist fast fertiger Kompost.
  In diesem Bereich wird der Mist eingebracht. 

Der Umschichter ist fahrbar und erledigt seine Arbeit auf Knopfdruck.

Mit dem Umschichter wird sichergestellt, dass die Schichtungen des Mistes vermischt werden und auch die die Sauerstoffzufuhr ausreichend ist.

  Auf der Wiese konnten wir uns von der Qualität seiner Arbeit überzeugen.

Ein untrügliches positivens Zeichen sind die Haufen bester vorverarbeiteter Erde die von den Regenwürmern an der Oberfläche abgelegt werden.

  Sepp, vielen Dank für deine Zeit und die umfangreiche Information.

 

Vielen Dank auch an deine Tochter die uns im neuen Raum hervorragend bekocht hat - es war auch ein kulinarisches Erlebnis !