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Kochen mit Frühlingskräutern

Auf dieser Seite gebe ich ein paar Anregungen 
zum Kochen mit Frühlingskräutern.
 
Rezepte aus meinem Buch (mit 20 Seiten Rezepten), 
in Zusammenarbeit mit HP Ruedi Kern (www.kerngesund.ch)
 


Zum Kräuterbuch

 

Gundelrebe als herbes Gewürz 

Die Blätter feingeschnitten zu Gemüsesuppe oder 
als Gewürz zu Salaten und Brotaufstrichen. 

 
Bärlauch-Cremesuppe 

Blätter schneiden und in Butter andünsten, mit 
Wasser aufgießen, nach Geschmack würzen, mit
Stabmixer zerkleinern und Rahm unterziehen. 

 
Frühlings-Cremesuppe 

Wie unter Bärlauch beschrieben, jedoch mit vielen 
möglichst jungen Trieben der Brennessel, 
Schafgarbe, Gundelrebe, Löwenzahnblätter, Kerbel, 
Petersilie, Schnittlauch, Giersch, Barbarakraut, 
Kressearten 

 
Löwenzahnsalat mit 
Speck 

 
Löwenzahn der noch nicht ausgetrieben hat (keinen 
Stängel) knapp über der Wurzel abschneiden. 
Gründlich waschen und als Salat richten. 
Speckwürfel anrösten, abschmecken mit etwas 
Essig, Salz und Zucker, und über den Salat geben 
und gut mischen. 
 
Vor-Frühlingssalat ab März
 
Bachbunge, Barbarakraut, Brunnenkresse, 
Gänseblümchen, Giersch, Vogelmiere – jeweils
ersten Triebe 
 
Frühlingssalat bis Ende Mai 
  

Zusätzlich Borretsch, Hopfen, Sauerampfer, 
Schafgarbe, Löwenzahn, ährige Teufelskralle, 
Vogelmiere, Nelkenwurz. 
Als Würze Fenchel, Kerbel, Kümmel, Liebstöckel. 

Wildspinat – Guter Heinrich
  
Guter Heinrich, ein Wildspinat, gut bekömmlich und 
macht frische Blätter von März bis Oktober, dazu 
Wiesen-Bärenklau, Brennessel und Giersch. Genug 
sammeln, beim Kochen reduziert sich die Menge 
erheblich. Zwiebeln schneiden und andünsten, 
Kräuter grob gehackt dazugeben und mit dünsten. 
Dann mehr Butter dazu, etwas Mehl. Mit Suppe 
ablöschen und noch etwas köcheln lassen. Als 
Beilage oder Omelettenfüllung. Als Variation auch 
mit Speckwürfel und Zwiebel.
  
 
Wipfelsirup 
 
Frühjahrstriebe von Tannen und Fichten sammeln, 
nur die Wipfel. 1 Liter Wipfel in 1 Liter Wasser kurz 
abkochen, je nach Anwendung auch Huflattich und 
Spitzwegerich zugeben, dann 900 Gramm Zucker 
und 100 Gramm Fruchtzucker dazu und je nach 
gewünschter Konsistenz eindicken lassen. Der 
Fruchtzucker verhindert das kristallisieren des 
Sirups. 
 
 
Löwenzahnwein 
 
Die Frühlingswurzel des Löwenzahns graben, 
säubern und aufschneiden. Diese Stücke in guten 
Portwein oder anderen schweren Wein legen und 2 
bis 3 Wochen ziehen lassen, dann sieben. Der Wein 
wirkt vergleichbar zu einem Enzian- und anderen 
Bitter-Schnäpsen. 
 
Salatsauce mit Schafgarbe
  
Schafgarbe fein hacken, Naturjoghurt dazugeben, Zitronensaft, Rapsöl, Salz und 
Pfeffer drunter mischen, verrühren. 
 
 
Spitzwegerich-Pesto 
 
Spitzwegerich fein hacken, mit Kürbiskernöl (ev. die Hälfte mit Olivenöl) anrühren. Knoblauch rein pressen (oder reinhacken), würzen (Salz), Pinienkerne rein hacken. 
 
 
Bärlauch-Pesto mit Kürbiskernöl 
 
Bärlauch 
Olivenöl 
Pinienkernen 
1 Prise Salz 
eventuell Knoblauch. 
 
Brennnessel-Spitzwegerich-Spätzle 
 
Spätzleteig (5 Eier, 500 gr. Mehl, Milch, Wasser, Salz) 
Brennnesseln, Spitzwegerich und ev. guter Heinrich erwellen, mit einen Ei pürieren, dazumischen. Mit Rüebli (fein geschnitten) und gerösteten Pinienkernen garnieren. 
 
 
Holunderblüten in Omelettenteig 
 
Holunderblüten gut säubern und in ganzen Dolden belassen. 
 
Omelettenteig: 
Mischmehl, Milch, Ei und Zucker mischen und rühren bis eine etwas flüssige Masse entsteht. 
Holunderdolden in den Teig tauchen und mit dem Stil nach oben in einer Bratpfanne mit heißem Öl legen. Nach kurzer Zeit die «Küechli» wenden und auf Küchenpapier legen. Restlicher Teig in die Pfanne gießen und mit Kräutern bestreuen. Beidseitig backen. 
 

 

Michael Hinterauer
Stüben 6
6850 Dornbirn

Österreich

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